Ziel: Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen bereits frühzeitig durch Diversität in Frauenbildern fördern. Je präsenter diese in der Gesellschaft werden, desto selbstverständlicher können sie sein.

Moderationsteam: Heidi Friedrichs, Bettina Weiguny, Angela Haas

Formate: Key Notes, Design Thinking Workshop, Sprints, Diskussionen

In verschiedenen Formaten mit Vertretern des Sports und von Unternehmen sowie mithilfe unserer schlauen Köpfe werden wir die Frauenbilder herausarbeiten, die Unternehmen nutzen können und es ihnen attraktiver machen, Mädchen und Frauen im Fußball (und anderen Sportarten) finanziell und darüber hinaus zu unterstützen.

Mit einer solchen Unterstützung werden Frauenbilder in der Gesellschaft präsenter, die derzeit nicht selbstverständlich sind. Akzeptanz für Diversität der Frauenbilder und -rollen wird erhöht.

Mädchen wählen vielleicht dadurch viel häufiger Fußball als Sportart. In Schweden ist der Fußball ein viel selbstverständlicherer Mädchensprort als hierzulande. Mädchen sollen sich keiner direkten oder indirekten gesellschaftlichen Bewertung ausgesetzt fühlen („Du spielst Fußball?! Bist du lesbisch?“).

Frauensport und dessen stärkere Präsenz kann Gesellschaft prägen. Je selbstverständlicher die verschiedenen Frauenbilder werden, desto eher wird der Sport nachgefragt und desto leichter wird auch die Durchsetzbarkeit von Dividersität sein. Fußball prägt Mächen – wie jede Sportart – frühzeitig. Er kann sie zu Führungspersönlichkeiten machen, zu Biss und Durchsetzungskraft führen. Unternehmen, die die Frauen nach ihrer Sportlerkarriere einstellen, können von diesen Eigenschaften unmittelbar profitieren.

Mit stärkerer Nachfrage von Konsumenten nach Frauenfußball werden nicht zuletzt auch die reinen Frauenvereine, die keinen Rückhalt durch Männervereine haben, nachhaltig finanzstark und können damit stärker in die Gesellschaft wirken.

Wenn Unternehmen den Marketing-Wert von Frauen als Konsumenten und Mitarbeiterinnen noch stärker zu schätzen lernen, unterstützen sie den Sport.

Hierfür wollen wir Turbine Potsdam, die nicht nur in der 1. Frauenfußball Bundesliga als reiner Frauenverein spielen, sondern auch wichtige Kinder- und Jugendarbeit machen, und junge und gestandene Frauenfußballerinnen verschiedener Vereine mit Unternehmen der Old und New Economy zusammenbringen und gemeinsam erarbeiten, was konkrete Ansätze sein können.

Wir freuen uns, dass bereits außerordentlich interessante DiskussionsteilnehmerInnen zugesagt haben

 

Darüber hinaus diskutieren wir derzeit mit weiteren potenziellen TeilnehmerInnen:

  • Johanna Elsig, Nationalspielerin, Turbine Potsdam Abwehr
  • Anna Gasper, Turbine Potsdam Mittelfeld
  • ehem. Turbine-Spielerin, die jetzt beim FC Arsenal unter Vertrag ist, sowie weiteren Spielerinnen
  • U-15 Turbine Spielerin
  • verschiedenen Unternehmsvertretern, die ihre Sicht der Dinge in die Diskussion einbringen können

Es ist dringend notwendig, zu handeln: Von 13 Sponsoren, die den DFB unterstützen, haben nur 5 auch die Frauenfußball WM unterstütztQuelle: ARD

Dennoch: die Frauen-WM hat wieder Akzente gesetzt. Wer hat nicht von dem Video „… wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze…“ mitbekommen?!

Lasst uns gemeinsam mit Katja Kraus, Urban Sports Club, Turbine Potsdam, der Commerzbank uvm einen Meilenstein setzen!

 

 

Hier noch eine Sammlung von Medienbeiträgen zu Frauen im Sport und Frauensport:

 

Interview Svenja Huth, ehem. Turbine Potsdam Spielerin, heute beim VfL Wolfsburg

Johanna Elsig

Die ZEIT Interview mit Hans-Jürgen Tritschoks, ehem. 1 FFC Frankfurt Trainer

ARD Reportage zu Equal Pay

Nike Youtube Video 

NZZ zu Equal Pay im Frauenfußball

Basler Zeitung zur Frauenfußball WM und was sie geändert hat

Frauenfußball USA: Megan Ripenoe

Frauenfußball Norwegen: Ana Hegerberg boykottiert die Frauenfußball WM

 

Tennis: The battle of the sexes

Segeln: Meet the badass women of the Volvo Ocean Race